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Hallo, ich bin
Jan Moeckel.

deutsch, 62 Jahre alt, verheiratet, ein Kind, zwei Enkel, eine Katze, Sci-Fi, Musik, Garten, Reisen

Über mich

Ich wohne in einem kleinen Dorf zwischen Bremerhaven und Cuxhaven und bin 62 Jahre alt. Die Fotografie begleitet mich schon seit vielen Jahren — es gab sogar eine Zeit, in der sie mehr als nur ein Hobby für mich war. Erlernt habe ich sie noch in der analogen Zeit mit Schwarz-Weiß-Filmen, und ich kann bis heute Filme entwickeln und im Labor auf Papier vergrößern. Meine Leidenschaft gilt mittlerweile aber der digitalen Fotografie — besonders Kompaktkameras mit CCD-Sensor haben es mir angetan.

Aktuell bin ich mit der Olympus XZ-1 unterwegs, die ich Dir hier gerne vorstellen möchte.

Olympus XZ-1 — Technische Daten

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21. Juni 2026

Der CCD-Look der Olympus XZ-1 — was andere Fotograf:innen dazu sagen

Nachdem ich neulich schon von meiner XZ-1 geschwärmt habe, wollte ich es genauer wissen: Bilde ich mir den besonderen „CCD-Look" nur ein, oder sehen das andere Fotograf:innen ähnlich? Ich habe mich durch Reviews, Foren und Blogs aus Deutschland, den USA und Japan gewühlt — hier ist, was dabei herausgekommen ist.

Eine kurze Geschichte der Kamera

Die XZ-1 erschien Anfang 2011 und war die erste Kompaktkamera, der Olympus das sonst nur DSLR-Objektiven vorbehaltene Zuiko-Label verpasste. Zum Marktstart kostete sie rund 479 Euro und positionierte sich klar im Premium-Segment — als Konkurrenz zu Kameras wie der Canon PowerShot G12, der Panasonic LX5, der Nikon Coolpix P7000, der Fujifilm X100 und sogar der Leica X1.

Ein für seine Klasse großer Sensor

Mit ihrem 1/1,63″-CCD gehörte die XZ-1 2011 zu den Kompaktkameras mit dem größten Sensor ihrer Klasse — nur die Panasonic LX5 spielte in derselben Liga, während Canon G12, Nikon P7000 und Ricoh GRD III mit kleineren 1/1,7″-Sensoren auskommen mussten. In japanischen Nutzerforen hält sich übrigens hartnäckig das Gerücht, der verbaute CCD stamme eigentlich von Panasonic — offiziell bestätigt ist das nicht, ich würde das eher als Insider-Anekdote denn als gesicherte Tatsache einordnen.

Was macht den „CCD-Look" eigentlich aus?

Hier wird es spannend, denn die Meinungen gehen auseinander. Mehrere deutsche und Schweizer Quellen beschreiben CCD-Bilder als weicher und organischer im Vergleich zum oft als „klinisch" empfundenen Look moderner CMOS-Sensoren. Auch ein aktueller englischsprachiger Foto-Blog bestätigt diesen Eindruck: satte, organische Farben, besonders bei Hauttönen und Grüntönen — mit dem Zusatz, dass moderne CMOS-Sensoren in jeder messbaren Hinsicht objektiv überlegen seien.

Nicht alle sehen das so romantisch. Ein technisch versierter Kommentator widerspricht deutlich: CCD und CMOS würden auf demselben physikalischen Prinzip beruhen, sichtbare Unterschiede seien fast immer der Bildverarbeitung — etwa Tone-Mapping und Rauschunterdrückung — geschuldet, nicht dem Sensor selbst. Er ordnet den aktuellen CCD-Hype eher als Mode-Phänomen unter jungen Leuten ein, vergleichbar mit der VHS-Ästhetik. Ein japanischer Blog kommt zu einem ganz ähnlich nüchternen Schluss.

Stimmen direkt zur XZ-1

Tester von damals und heute sind sich zumindest in der Tendenz einig: Bei niedrigen ISO-Werten liefert die XZ-1 sehr gute Bildqualität — ausreichend für Drucke bis etwa 28 × 43 cm. The Phoblographer bezeichnete die RAW-Dateien der Kamera sogar als die vielseitigsten unter allen getesteten Kompaktkameras, mit der besten Farbtiefe und dem besten Dynamikumfang im Test. DPReview lobte besonders den knackigen „Natural"-Modus mit verlässlicher Belichtung und Weißabgleich. Und der bekannte Olympus-Blogger Robin Wong beschrieb die Farben 2022 rückblickend als wunderschön und kräftig, fast zu gesättigt — aber nie künstlich wirkend.

Wer fotografiert eigentlich mit der XZ-1?

Eine ehrliche Antwort vorweg: Weltberühmte Namen wie Steve McCurry oder Annie Leibovitz tauchen hier nicht auf — die XZ-1 war 2011 als Profi-Zweitkamera bzw. ambitionierte Amateur-Kamera positioniert, nicht als „Signature"-Kamera wie die Leica M. Es gibt aber ein paar Namen mit echtem Branchenbezug: Jeff Schewe, der unter anderem an den Adobe-Camera-Raw-Workflows mitgewirkt hat, rezensierte die Kamera 2011 für Luminous Landscape. Und der Reisefotograf Ibraar Hussain nutzte die XZ-1 laut einem Bericht auf Steve Huff Photo als Hauptkamera auf Expeditionen durch den Hindukusch und Punjab — klein und leicht genug, um sie immer dabeizuhaben, während seine Contax G2 und Fuji GA645 im Gepäck blieben.

Der Retro-Hype: Japan und der Westen

Besonders in Japan hat sich seit etwa 2022 ein regelrechter Trend um alte Kompaktdigicams entwickelt. Auf Social Media gelten sie als kompakt und niedlich, die damit gemachten Fotos als „emoi" — emotional, nostalgisch — ein bisschen wie der Lomo- oder Holga-Trend der frühen 2000er. Die Preise für gebrauchte CCD-Kameras sind dadurch spürbar gestiegen. Im Westen ist der Trend bislang kleiner und eher auf eine Sammler- und Enthusiasten-Szene begrenzt, existiert aber durchaus auch hier.

Mein Fazit

Die positive Wahrnehmung des CCD-Looks scheint mir, nach all dieser Lektüre, ehrlich geteilt — aber eben auch subjektiv. Ob es nun wirklich am Sensor liegt oder eher an der Bildverarbeitung jener Zeit und ein bisschen Nostalgie: Die XZ-1 bleibt für mich eine der spannendsten Kompaktkameras ihrer Generation. Und genau deshalb bin ich mit ihr weiterhin gerne unterwegs.

QuelleLink
Wikipedia (englisch)en.wikipedia.org
Digitalkamera-Museum — Christian Zahndigicammuseum.de
Photoscalaphotoscala.de
TechRadartechradar.com
DPReviewdpreview.com
dkamera.dedkamera.de
life-y.tokyolife-y.tokyo
Kakaku.comkakaku.com
Luminous Landscapeluminous-landscape.com
The Phoblographerthephoblographer.com
Robin Wong (Blog)robinwong.blogspot.com
Digitaltrends-magdigitaltrends-mag.de
Foto Zumsteinfoto-zumstein.ch
Photrio (Forum)photrio.com
Walking With Picswalkingwithpics.co.uk
lcamtuf (Substack)lcamtuf.substack.com
takblogtakblog.org
Mynavinews.mynavi.jp
note.comnote.com
Cameraboycameraboy.jp
Active Gear Reviewactivegearreview.com
Steve Huff Photostevehuffphoto.com

21. Juni 2026

Meine Olympus XZ-1 — kompakt, lichtstark, mit Charakter

Wer mich kennt, weiß: Die Fotografie begleitet mich schon mein halbes Leben. Angefangen habe ich noch ganz analog, mit Schwarz-Weiß-Filmen, eigener Entwicklung und stundenlangem Stehen in der Dunkelkammer. Diese Zeit hat meinen Blick fürs Bild geprägt — und vielleicht erklärt sie auch, warum mich bis heute Kameras mit CCD-Sensor mehr reizen als die neueren CMOS-Modelle.

Mein aktueller Begleiter ist die Olympus XZ-1, eine kleine Edel-Kompaktkamera aus dem Jahr 2011. Olympus hat ihr damals zum ersten Mal das renommierte Zuiko-Label für das Objektiv verliehen — zu Recht, denn mit Lichtstärken von f/1,8 bis f/2,5 war es bei Markteinführung das hellste Objektiv, das je in einer Kompaktkamera verbaut wurde. Gerade bei wenig Licht macht sich das bemerkbar: Die Kamera kommt mit niedrigeren ISO-Werten aus, was dem CCD-Sensor zugutekommt, der bei hoher Empfindlichkeit schneller an seine Grenzen stößt als modernere Sensoren.

Apropos Sensor: Der 1/1,63″ CCD mit 10 Megapixeln ist nach heutigen Maßstäben winzig und auch nicht besonders hochauflösend. Trotzdem — oder gerade deswegen — mag ich das Ergebnis. CCD-Sensoren haben für mich einen ganz eigenen Charakter: satte Farben, eine angenehme Tonalität und eine Art „Filmigkeit", die ich von meinen analogen Anfängen her zu schätzen gelernt habe. Die eingebaute Sensor-Shift-Bildstabilisierung gleicht dabei kleinere Wackler aus, sodass auch Aufnahmen aus der Hand bei wenig Licht gelingen.

In der Galerie oben findet ihr ein paar erste Aufnahmen, die ich mit der XZ-1 gemacht habe. Mehr folgt, sobald ich wieder unterwegs bin.

QuelleLink
Wikipedia — Olympus XZ-1 de.wikipedia.org
Digitalkamera-Museum — Praxisbericht von Christian Zahn digicammuseum.de

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